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ZWECK UND ZIELE DER STIFTUNG

Aufgabe der Stiftung Wissenschaft und Demokratie ist es, wissenschaftliche Vorhaben zu unterstützen, die geeignet sind, freiheitliche Demokratie im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland zu fördern. Dies betrifft in erster Linie die Politikwissenschaft und ihre Nachbardisziplinen, aber – je nach Sach- und Problemlage – auch die sogenannten policy sciences. (Präambel)

Satzung Stiftung Wissenschaft und Demokratie

Was bedeutet eigentlich „praxisorientiert“?

Umstrittene Sachfragen mit wissenschaftlichen Mitteln optimal zu klären und die Ergebnisse der Untersuchungen der Allgemeinheit zugänglich zu machen, ist Aufgabe der Stiftung Wissenschaft und Demokratie. (Präambel)

Praktische Probleme politischer Relevanz
Praktische Empfehlungen
Was ist zu tun?
Aufgabenorientierung

In einem 1990 erschienen Artikel hatte Professor Schütt-Wetschky kritisiert, dass in der öffentlichen und privaten Forschungsförderung zu viel Wert auf Grundlagenforschung gelegt wird. Dadurch würde in Forschung und Lehre der Praxisbezug verloren gehen, der die Politikwissenschaft für lange Zeit von anderen Wissenschaften abgehoben hatte. Die Politikwissenschaft, so Schütt-Wetschky, dürfe nicht zu einer „reinen Wissenschaft“ werden, in der es lediglich um die Feststellung von Kausalitäten im Rahmen abstrakter Theorien geht. Vielmehr komme es darauf an, die Politikwissenschaft als Partner der Demokratie bei der Lösung praktischer und normativer Probleme zu verstehen. Politikwissenschaft müsse dabei möglichst wertneutral arbeiten im Sinne von Max Weber, der der Wissenschaft eine wesentliche Rolle bei der Beratung der Politik über Sachprobleme und bei der Transparentmachung der damit verbundenen Wertentscheidungen zugesprochen hatte.